Newsletter #05/2018

Bewegung statt Stillstand
War Data NatuRe anfänglich als reiner B2B-Datencontainer geplant, möchten wir den nun aufkommenden Wünschen noch besser gerecht werden. Data NatuRe hat nach drei Jahren Akkordarbeit die Start-up-Phase beendet und deckt mit mittlerweile über 575 Mitgliedern, 840 Marken, 32.000+ Artikeln und mehr als 340 Datenabnehmern den überwiegenden Großteil unserer Branche ab.
Die Herausforderung für alle ist es, notwendige Veränderungen im Rahmen der Digitalisierung als Chance zu sehen und in die eigenen Geschäftsprozesse und Unternehmensstrategie zu integrieren. Hier auf Standards zu setzen, die durch uns als Branche und die Mitglieder der Genossenschaft definiert werden können, bietet allen ein transparentes und leistungsstarkes System. Data NatuRe ist hierfür ideal, weil modern und sicher.

Unsere Gremien sind sich einig: Data NatuRe wird sich aktiv weiterentwickeln und seinen Mitgliedern wertvolle und nützliche Extras, sowie Datenabnehmern kostenpflichte Services anbieten. Wir arbeiten zur Zeit u.a. parallel an einem Endkundeninformationsportal, einem Modul zur Mehrsprachigkeit, einem Proxy-Service und Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität.

Welche Wünsche an die Data NatuRe haben Sie noch?

Wir möchten Sie ermutigen, mit uns ins Gespräch zu gehen. Melden Sie sich bei Matthias Mundt, um einen Gesprächstermin auf der BIOFACH zu vereinbaren.

Weitere Gelegenheiten zum Dialog bieten nachfolgende Termine. Am besten gleich vormerken:

  • Data NatuRe Podiumsdiskussion auf der BIOFACH (Freitag, 15.2., Forum Fachhandel)
  • Unsere 5. Generalversammlung findet am 22. Mai 2019 in Fulda statt. Eine gesonderte Einladung erhalten Sie im kommenden Jahr.
 

Anpassung unseres Gebührenmodells ab dem 1. Januar 2019

Kurz und bündig: Wie bereits auf der letzten Generalversammlung diskutiert, werden wir zum 1. Januar 2019 unsere Gebührenordnung auf zusätzlich 30 Cent pro online gestelltem Artikel anpassen. Die Neuaufnahmegebühr verändert sich nicht, auch fallen weiterhin keine Kosten für die Anlage von Nutzeraccounts oder Marken an.
Wir halten an unserer schlanken und effizienten Struktur fest, doch neue Aufgaben, die Verwaltung und der intensive Support von hunderten von Mitgliedern erfordern auch die hierfür notwendigen Ressourcen. Zentrale Einnahmequelle wird auch zukünftig unser Gebührenmodell sein. Neue Module für Datenabnehmer werden jedoch direkt von diesen zu zahlen sein.


Pflege der Daten an nur einer Stelle

Vorbedingung für die Pflege an einer Stelle, ist dass der Handel mitzieht. Wichtig für Hersteller: Alle Datenabnehmer, die (noch) keine Schnittstelle zu Data NatuRe programmiert haben, können die Daten zu anderen Datenbanken transferieren lassen und dort weiternutzen. Hierfür müssen Hersteller nicht an der anderen Datenbank registriert sein. D.h. Hersteller können, sofern gewünscht, ausschließlich bei uns ihre Produktdaten pflegen.

Elisabeth Huber (Taifun-Tofu), Volkmar Spielberger (Spielberger Mühle) und Ronny Stein (Ökoland) haben deshalb bereits vor einiger Zeit das Primärziel der Genossenschaft zur Realität gemacht:

„In unserer Genossenschaft nehmen wir eine Doppelrolle ein. Wir sind Gremienmitglieder und Hersteller. Unsere Motivation als Hersteller war von Anbeginn das klare Ziel: sichere und einheitliche Datenpflege nur noch an einer zentralen Stelle. Es gab mitunter etwas Widerstand bei unseren Partnern, was bei einem solchen Mammutprojekt nicht verwundert, doch wir haben es geschafft: Wir befüllen nun weder zusätzliche Excel Sheets, noch andere Datenplattformen. So wie andere Herstellerkollegen auch. Mit unseren Kunden waren und sind wir diesbezüglich regelmäßig im Gespräch. Unsere Produktstammdaten für den Naturkostfachhandel stehen ausschließlich bei Data NatuRe zur Verfügung. Die letzten verbliebenen Shops und Systeme, die noch nicht an Data NatuRe angebunden sind, sind jetzt am Zug. Wir sind sehr stolz, Teil dieses gemeinsamen Erfolgsprojektes zu sein.“

Jens Schinnerling, maßgeblich verantwortlich für die Ablösung von mydennree durch Data NatuRe, zieht eine Zwischenbilanz und hat gute Neuigkeiten für alle dennree-Lieferanten:

„Bei dennree wollten wir eigentlich früher mit der Anbindung fertig sein. Die Programmierung steht schon seit längerer Zeit und funktioniert technisch reibungslos. Das ist ein echter Erfolg. Doch die Datenübernahme scheitert häufig an Pflegefehlern. So müssen wir bei dennree aktuell alle Artikel einzeln begutachten und Abweichungen zu Angaben in mydennree überprüfen. Das ist enorm zeitaufwendig. Mit dem Wiki-Modul haben wir nun jedoch ein gutes Tool, um mit unseren Lieferanten schnell artikelbezogen zu kommunizieren. Und wir freuen uns darüber, mitteilen zu können, dass viele Hundert Artikel live übernommen wurden und bereits für 15 systemrelevante Hersteller die Stammdatenpflege über mydennree abgeschaltet wurde. Es kommen laufend neue Hersteller hinzu und zur BIOFACH gilt für alle unsere Lieferanten: Die Anlage und Pflege von Neuartikeln kann ausschließlich bei Data NatuRe erfolgen – eine Doppelpflege in mydennree ist nicht notwendig.“


Verpackungsverordnung, Abrechnungsmodul & Sicherung des Branchenstandards

Bereits jetzt bieten wir Ihnen mit unseren Datenblättern, Logikprüfungen, der Stapelverarbeitung und vielen Filtermöglichkeiten eine Vielzahl an nützlichen Tools. Neu hinzugekommen ist unser Wiki-Modul und ein Abrechnungsmodul, mit dem Sie stichtagsgenau einsehen können, wann ein Artikel von Ihnen angelegt, online gestellt oder gelöscht wurde und wie sich dies auf die Abrechnung auswirkt. Nutzen Sie den neuen Reiter „Reports“, um das Modul auszuprobieren.

Zum 1. Januar 2019 gilt das neue Verpackungsgesetz. Wenn Sie bei Data NatuRe lizenzpflichtige Artikel angelegt haben und Gebühren abführen, können Sie nach unserem Update am 28.12. ihre Registrierungsnummer (bitte ohne das V für "vorläufig") hinterlegen. Das geht übrigens mit unserer Stapelverarbeitung auch bei vielen Artikeln gleichzeitig. Wenn Sie keine Lizenzgebühren abführen, können Sie, wie gewohnt, Verpackungsmaterialien und Gewichte im Portal hinterlegen.

Mit jeder Feld-Neuerung im Portal ändert sich auch der Branchenstandard ein wenig, da dieser nicht in Stein gemeißelt sein kann. Das Verpackungsgesetz ist hierfür das beste Beispiel.
Damit der Standard gewahrt bleibt, erhalten alle Hersteller, die freigegebene Artikel unter 100% Pflegestatus im Portal haben, eine E-Mailnachricht, die darum bittet, fehlende Angaben zu ergänzen. Diese Artikel können im Reiter Produkte nach „freigegeben (unerledigt)" gefiltert werden. Nicht angepasste Artikel erhalten nach vier Wochen automatisch den Status „freigegeben (unerledigt seit min. 4 Wochen)“. Diese Artikel sind für Datenabnehmer nicht mehr einsehbar, werden jedoch auch weiterhin abgerechnet. Bitte denken Sie daran, dass ihre Kunden auf gut gepflegte, vollständige Datensätze angewiesen sind.